☎ +49 (0)30 69 200 61 70 I AGB Impressum

Wie viele Tage dürfen es sein?


Klassenfahrt Köln

„Da simmer dabei! Dat es prima! Viva Colonia…“ besingen die Band Höhner ihre Heimatstadt in Kölscher Mundart. Nicht nur zur Karnevalszeit lohnt es sich, Dom, Kultur und Kunst auf einer Klassenfahrt nach Köln zu erkunden. Die viertgrößte Metropole Deutschlands blickt auf eine über zweitausendjährige Stadtgeschichte zurück bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten für fast jeden Schülerjahrgang.

Die Kirche der Superlative

Auf einer Klassenreise nach Köln ist sicher der gotische Dom das erste Ausflugsziel. Heute ist es die von den meisten Menschen besuchte Sehenswürdigkeit in ganz Deutschland. Der Kölner Dom beherbergt den Reliquienschrein der Heiligen Drei Könige. Er wurde im 12. Jahrhundert an den Rhein gebracht und war der Auslöser für den Dombau. Über 600 Jahre dauerte es, bis das gewaltige, katholische Kirchengebäude mit den 157 Meter hohen Doppeltürmen fertiggestellt war. Im 43 Meter hohen Kirchenschiff und besonders an den Kirchenfenstern lassen sich die Einflüsse der verschiedenen Epochen und Herrscher studieren. Einen spektakulären Blick auf den Dom und die gesamte Kölner Skyline genießen Schüler und Lehrer vom KölnTrianglePanorama aus. Es befindet sich in der 29. Etage eines ultramodernen Hochhauses in Köln-Deutz.

Kunst-„Unterricht“ kann auch Spaß machen

Die Epochen der Malerei und Bildenden Kunst erleben Schüler in den bedeutenden Kölner Museen. Das Wallraf-Richartz-Museum und die Foundation Corboud beherbergen eine der europaweit bedeutendsten Sammlungen von Gemälden und Grafiken aus mehr als sechs Jahrhunderten Kunstgeschichte – vom Mittelalter über Klassik und Romantik bis zum Impressionismus. Herausragende, oft großflächige Werke der Modernen und Zeitgenössischen Kunst, speziell der Pop Art, entdecken Schulklassen im Museum Ludwig. Sehr weit in der Kölner Stadt- und Kulturgeschichte zurück reichen die Ausstellungen im Römisch-Germanischen-Museum neben dem Dom. Ausgrabungsfunde, altrömischer Schmuck und ein Legionärsgrab zeigen, dass sich schon die Römer im milden Klima des Kölner Beckens wohlfühlten.

Feiern, Shoppen und Schweben in „Kölle“

Die Kölner Altstadt mit zahlreichen Kölsch-Brauhäusern, Cafés und dem um 1450 errichteten Veranstaltungssaal Gürzenich ist ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen – nicht nur zur Karnevalszeit oder zum Feiern von Schulabschlüssen. Bekannt ist Deutschlands kleinste Millionenstadt auch als ein weltoffenes Zentrum der Gay- & Lesbian-Szene. Die Bürgerbewegung „Köln bleibt bunt“ und einer der größten Christopher Street Day-Paraden stehen beispielhaft für die von vielen Homo- und Heterosexuellen gelebte Toleranz. Wer über „Vater Rhein“ hinwegschweben möchte, nimmt die Seilbahn. Sie verbindet den linksrheinisch gelegenen Kölner Zoo mit den Rheinterrassen am rechten Rheinufer. Wer den breiten Strom lieber zu Fuß überquert, erlebt eine neu entstandene Sehenswürdigkeit im Vorbeigehen: An den Geländern der Hohenzollernbrücke hängen zigtausende Liebesschlösser.