☎ +49 (0)30 69 200 61 70 I AGB Impressum

Wie viele Tage dürfen es sein?


Klassenfahrt Amsterdam

Bei einer Klassenfahrt nach Amsterdam erleben Schüler und Lehrkräfte eine malerische Altstadt voller Kunst, Kultur und pulsierendem Leben. Zum „Pflichtprogramm“ gehört eine Grachtenrundfahrt durch die fächerförmig angelegten Kanäle der Altstadt.

Fast 7.000 gut erhaltene Baudenkmäler in der Innenstadt

Amsterdam wurde auf unzähligen Pfählen, die bis zu 18 Meter tief in den morastigen Boden gerammt wurden, erbaut. Mit dem flachen Boot geht es durch die Grachten an gut erhaltenen Häuserreihen mit prachtvollen Giebeln und hunderten Hausbooten vorbei. Ein Großteil des Lebens spielt sich in Amsterdam auf dem Wasser ab – oder auf dem Fahrrad. Spezielle Verleiher bieten für Schulklassen geführte „Fiets“-Touren auf den gut ausgebauten Fahrradwegen an. Dabei entdecken die Radler das Szeneviertel Jordaan mit unzähligen Cafés, Galerien und Boutiquen, den Blumenmarkt und den klassizistischen, Königlichen Palast mit seinem 51 Meter hohen Glockenturm.

Meisterhafte Kunst, Modernes und maritime Geschichte

Im Hafen befinden sich das Schifffahrtsmuseum mit dem originalgetreuen Nachbau eines Frachtseglers der Niederländischen Ostindien-Kompanie aus dem 18. Jahrhundert. Direkt nebenan ragt das futuristische Science Center NEMO wie ein Schiff aus dem Wasser. Mit seinen vielen Mitmachstationen und Technik-Shows begeistert das Museum so manchen Physik- oder Chemie-„Muffel“ für naturwissenschaftliche Experimente. Wenige Grachten- und Straßenecken weiter beginnt das Gelände des artenreichen Zoos Artis. Nicht nur Kunst-Leistungskurse werden auf der Klassenfahrt nach Amsterdam die Museen von Weltrang besuchen. Im Amsterdamer Rijksmuseum hängen Rembrandts berühmte Nachtwache, Gemälde von Vermeer, Frans Hals und weitere Meisterwerke aus über 500 Jahren Kunstgeschichte. Das Van-Gogh-Museum in der Paulus-Potterstraat zeigt über 700 Gemälde, Zeichnungen und Briefe des Wegbereiters der Modernen Kunst. Auch Werke von Paul Gauguin und Toulouse-Lautrec gehören zur Sammlung. Das benachbarte Stedelijk Museum zeigt Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Auch bedeutende französische Impressionisten sind vertreten. Einen Eindruck über die Geschichte der um 1270 begründeten Handelsmetropole erhalten die Schüler im Amsterdamer Historischen Museum. Auch über den früheren niederländischen Kolonialismus in Südostasien, Afrika und in der Karibik wird umfassend informiert.

Anne-Frank-Haus und Kirchen mit Aussicht

An den Terror des 1940-45 von den Nationalsozialisten besetzten Amsterdams erinnert das Anne-Frank-Haus. In dem Gebäude an der Prinsengracht Nr. 263 konnte sich das jüdische Mädchen, dessen Tagebuch literarische Berühmtheit erlangte, jahrelang vor den deutschen Besatzern versteckt halten. Zu den herausragenden Kirchenbauwerken der größten niederländischen Stadt gehören Alte und „Nieuwe“ Kirche sowie die Westerkerk. Ihr Turm ist mit 85 Metern der höchste Kirchturm Amsterdams. Hörenswert ist das Glockenspiel; sehenswert der Panoramablick über die geschlossene Altstadtbebauung und die in konzentrischen Kreisen verlaufenden Grachten.